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Reittour Hustedt - Scheuen - Hustedt

Rubrik:Reiten, Eintagestour
Start:Celle OT Hustedt
Streckenverlauf:Hustedt, Scheuen, Rebberlah, Feuerschützenbostel, Hustedt
Ziel:Celle OT Hustedt
Länge:37 km
Schwierigkeit:Aufgrund der überwiegend guten Bodenverhältnisse ist kein Hufbeschlag erforderlich.
Anfahrt:vom Norden:
A 7 Abfahrt Allertal - B 3 Rgt. Celle OT Hustedt -

vom Süden:
B 3 Rtg. Celle OT Hustedt
Kontakt:Tourismus Region Celle
Markt
29221 Celle
T.: 05141 / 1212
email: info@region-celle.de
Internet: www.region-celle.de

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Informationen zur Tour

Besonders empfohlene Tages-Reittour auf überwiegend naturbelassenen Sandböden in waldreicher Umgebung.

Der Charakter des Landschaftsschutzgebietes Südheide wird insbesondere geprägt durch: geringe Zersiedlung und Zerschneidung durch Verkehrswege, großflächige zusammenhängende Nadelholzforste unterschiedlicher Altersstufen mit vereinzelt eingestreuten naturnahen Laubwaldflächen, zum Teil naturnahe Heidebäche mit überwiegend gering beeinträchtigter Wasserqualität, Bachniederungen mit überwiegend Grünland und zum Teil mit Sümpfen, Röhrichten, seggen- und binsenreichen Nasswiesen, Quellbereichen und Bruchwaldresten, kleinteilig mit Hecken, Rainen, Feldgehölzen und Alleen ausgestattete landwirtschaftlich genutzte Bereiche, Zwergstrauchheiden trockener und feuchter Ausprägung, Wacholderheiden, Borstgrasrasen und Trockenrasen, Moore. Neben dem Durchqueren des Landschaftsschutzgebietes Südheide führt der Rundweg auch teilweise an den Flora-Fauna-Habitaten (FFH) - Schutzgebieten Nr. 81 (Örtze mit Nebenbächen) sowie Nr. 301 (Entenfang Boye und Bruchbach) vorbei. Im FFH - Gebiet Nr. 81 (Örtze mit Nebenbächen) ist die Örtze einer der wertvollsten Heideflüsse und derzeit einer der wichtigsten Lebensräume des Fischotters in Niedersachsen. Das FFH-Gebiet dient z. B. dem Schutz und Ent-wicklung der Talauen mit naturnahen Fließgewässern, Erlen- und Auenwäldern, Übergangsmooren, mageren Wiesen sowie den randlichen Heiden. Diese sind u. a. die Lebensräume vom Fischotter sowie der gefährdeten Fischarten Groppe, Bachneunauge und Grüne Keiljungfer. Vom FFH - Gebiet Nr. 301 (Entenfang Boye und Bruchbach) ist der Teilbereich am Bruchbach vom Rundweg berührt. Der Bruchbach ist abschnittsweise ein Fließgewässer mit flutender Wasservegetation, wie z. B. dem wechselblütigem Tausendblatt, Wasserstern und Flutenden Wasserhahnenfuß. In den Bruchbachniederungen sind der Schutz und die Entwicklung von Moorwäldern sowie Übergangs- und Schwingrasenmooren von vorrangiger Bedeutung. Der Bruchbach stellt u. a. den Lebensraum gefährdeter Arten wie z. B. Flussneunauge, Bachneunauge, Groppe, Steinbeißer und Fischotter dar.

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