Übersichtskarte - Natur erleben - Niedersachsen.de

Beobachtungspunkt Schweiburger Siel

Adresse

26349 Jade
Telefon: 04401 927348
E-Mail: martin.stein@lkbra.de

Ziel auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Nördlich des Schweiburger Siels befindet sich zu den Zugzeiten im Mai und zwischen Juli und Oktober ein bedeutender Hochwasserrastplatz für Brandgänse und Watvögel. Bei auflaufendem Wasser können die Vögel hier aus geringer Entfernung im Watt nahe der Außengrodenkante beobachtet werden.

Wer ohne Fernglas unterwegs ist, kann am Schweiburger Siel dennoch den Anblick der Vogelwelt des Wattenmeeres genießen. Die Wattflächen zwischen Schweiburgersiel und Sehestedt werden von der Flut erst spät erreicht, und sind deshalb kurz vor Hochwasser bevorzugte Aufenthaltsräume für Nahrung suchende Watvögel und Brandgänse.

Im Mai und von August bis Oktober ist dieser Bereich einer der größten Hochwasserrastplätze im Jadebusen, an dem tausende Alpenstrandläufer, Austernfischer, Große Brachvögel und Sandregenpfeifer, hunderte Brandgänse, Kiebitzregenpfeifer, Knutts, Sichelstrandläufer und Pfuhlschnepfen rasten. Auch Regenbrachvögel sind im Spätsommer oft zu sehen. Die Vögel halten sich dann bei den Steinbuhnen oder direkt am Deichfuß auf, so dass sie aus geringer Entfernung beobachtet werden können – dass der Jadebusen ein international bedeutsames Rastgebiet für Zugvögel ist, kann man hier nicht übersehen.

Wer die Zugvögel in Begleitung von Ornithologen erleben möchte, sollte sich die sogenannten Zugvogeltage in den Kalender eintragen. Alljährlich veranstaltet der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zum Spektakel des Vogelzugs im Herbst eine Themenwoche mit Exkursionen zu Fuß, per Rad, Schiff oder Bus, Workshops und Vorträgen.

Berücksichtigen Sie allgemein an der Nordseeküste die Gezeiten bei der Vogelbeobachtung: Während sich die Vögel bei Ebbe zur Nahrungssuche auf eine riesige Fläche verteilen, bewegen sie sich bei steigendem Wasserstand laufend oder fliegend auf die Wattkante zu – und man bekommt sie von dort aus gut vor die Linse. Ungefähr drei Stunden vor Hochwasser beginnt der Zeitraum, in dem Beobachtungen am besten möglich sind.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »