

Das Land Niedersachsen beteiligt sich gemeinsam mit vielen anderen Akteuren durch zahlreiche Aktivitäten an der Öffentlichkeitskampagne rund um die 9. Vertragsstaatenkonferenz "Biologische Vielfalt", die im Mai 2008 in Bonn stattfindet. Nähere Informationen dazu finden Sie unter der eigens dafür eingerichteten Internetplattform.
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Die Fülle der heimischen Tier- und Pflanzenwelt lässt uns staunen, macht Lust, die Natur zu erleben und ... braucht Schutz!
Mit einer landesweiten Symbolartenaktion engagieren sich Städte, Landkreise, Inseln und Großschutzgebiete für die bezaubernde Artenvielfalt in Niedersachsen. Ziel ist es, den Reichtum und die Erhaltung der biologischen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräumen in Niedersachsen in den Blickpunkt der breiten Öffentlichkeit zu rücken. Dazu haben sich die Städte, Landkreise, Inseln und Großschutzgebiete symbolhaft eine für ihre Region repräsentative Art bzw. einen Lebensraum ausgesucht. Sind Sie neugierig geworden? Dann erfahren Sie mehr über die verschiedenen Symbolarten und tauchen Sie ein in die faszinierende Artenvielfalt Niedersachsens!
![]() | Landkreis AmmerlandDas Vorkommen der Moltebeere im Ammerland ist vermutlich ein Restbestand aus der Eiszeit. |
![]() | Landkreis AurichMit Bäumen und Sträuchern (z.B. Weißdorn) bewachsene Wälle (Wallhecken) haben eine große Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt und das Landschaftsbild. |
![]() | Insel Baltrum (Nationalpark Nds. Wattenmeer)Mit ihrer schokoladenbraunen Gesichtsmaske zählt diese kleinste unserer heimischen Möwen zu den bekanntesten Vogelarten der Küsten.
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![]() | Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische ElbtalaueDer Biber ist wieder zurück und hat sich zu einer Charakterart der niedersächsischen Elbtalaue entwickelt.
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![]() | Insel Borkum (Nationalpark Nds. Wattenmeer)Die Kegelrobbe ist das größte wildlebende Tier Deutschlands: bis zu 3 m lang und 300 kg schwer. Früher war sie hier der häufigste Meeressäuger. Durch Jagddruck war sie hier seit dem Mittelalter verschwunden. Seit wenigen Jahren erobert sie sich den Wattenmeerraum, der bei uns heute als Nationalpark geschützt ist, zurück. |
![]() | Stadt BraunschweigCharakteristisch für den Feldhamster ist sein buntes, unter den heimischen Wildtieren einzigartiges Fell.
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![]() | Landkreis CelleDie Grüne Keiljungfer ist ein typischer Bewohner naturnaher Heidebäche.
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![]() | Stadt CelleDie Wilde Tulpe wurde ursprünglich als Zierpflanze eingeführt. |
![]() | Landkreis CloppenburgDer Sonnentau kann nur auf nährstoffarmen Moorstandorten wachsen. |
![]() | Landkreis CuxhavenDie Grüne Mosaikjungfer kann sich nur dort vermehren, wo auch die Krebsschere (eine Schwimmpflanze) wächst. |
![]() | Stadt CuxhavenDie Krähenbeere erhielt ihren Namen wegen der schwarzen, preißelbeergroßen Früchte, die von Vögeln (u. a. auch Krähen) gefressen werden. |
![]() | Stadt DelmenhorstDer Name Fieberklee weit auf die frühere Vewendung der Blätter als Fieber senkende Heilpflanze hin. |
![]() | Landkreis DiepholzIhren Namen hat die Trauerseeschwalbe wegen ihres schwarzgrauen Gefieders, das sie zur Brutzeit trägt.
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![]() | Stadt EmdenMit seinem aufwärts gebogenen Schnabel siebt der als Küstenvogel bekannte Säbelschnäbler, wie mit einem Säbel schwingend, Nahrung aus dem Wasser.
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Landkreis EmslandDer Ährige Ehrenpreis ist charakteristisch für die im Emsland noch verbreiteten Sand-Magerrasen in den Tälern von Ems und Hase. Er wird auch als Zierpflanze verwendet.
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![]() | Landkreis FrieslandDie Schwanenblume gilt als eine der schönsten Sumpfpflanzen Mitteleuropas. |
![]() | Landkreis GöttingenDie schönen Blütenköpfchen des Großen Wiesenknopfes sind in den Wochen nach der Mahd im Juli/August auf extensiven Wiesen und Weiden besonders gut zu sehen. |
![]() | Stadt GöttingenDer Schmalblättrige Lein ist eine sehr zarte Pflanze, an dessen Blütentrieben zeitgleich meist nur eine Blüte geöffnet ist. Er ist in der Roten Liste Niedersachsens und Bremens als vom Aussterben bedroht eingestuft. Die einzig bekannten Vorkommen im gesamten Niedersachsen liegen im Göttinger Stadtgebiet. Sie stellen die nördlichsten bekannten Vorkommen des Schmalblättrigen Leins dar.
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![]() | Landkreis GifhornZum Schutz vor Bodenfeinden legen Kraniche ihre Nester dort an, wo bis in den Mai hinein das Wasser knietief steht. |
![]() | Landkreis GoslarDen Namen dieses ca. 35 mm großen Lilagold-Feuerfalters gab das Männchen: seine Oberseite ist auffallend orangerot gefärbt und meist violett übergossen. |
![]() | Landkreis Graftschaft BentheimAn seinem langen gebogenen Schnabel ist der Große Brachvogel auch im Flug leicht zu erkennen. |
![]() | Stadt HamelnDie meisten Menschen kennen Märzenbecher nur als Gartenpflanze. Diese schöne Blume wächst aber auch wild in Kalkbuchenwäldern. Das natürliche Vorkommen der Märzenbecher (Leucojum vernum L.) im Naturschutzgebiet „Schweineberg“ gilt als größter zusammenhängender Bestand in Niedersachsen, der in jedem Frühjahr zahlreiche Besucher in den Hamelner Stadtwald lockt. |
![]() | Landkreis Hameln-PyrmontDie Flügelspannweite des Uhu, der größten Eulenart der Erde, beträgt bis zu 180 cm.
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![]() | Region HannoverDas Fleischfarbene Knabenkraut, eine seltene Orchidee, ist sehr kalkliebend und kommt deshalb bevorzugt in Sümpfen und Wiesen auf basischen Böden vor. Aktuell bilden die Wuchsorte in der Region Hannover die südlichsten der wenigen noch vorhandenen Vorkommen in Niedersachsen.
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![]() | Landkreis HarburgDas Muster der roten oder weißen Blüten der Schachblume erinnert an ein Schachbrett |
![]() | Landkreis HelmstedtHudewaldeichen sind jahrhundertealte Zeugen bäuerlicher Waldnutzung in vergangenen Zeiten. |
![]() | Landkreis HildesheimDer Schwarzstorch ist ein scheuer Verwandter des Weißstorchs und bevorzugt zur Brutzeit ausgedehnte Wälder.
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![]() | Stadt HildesheimDer Silbergrüne Bläuling ist mit ca. 30 mm eine unserer größten und schönsten Bläulingsarten |
![]() | Landkreis HolzmindenDer Skabiosen-Scheckenfalter legt seine Eier auf Trockenrasen ausschließlich auf den Blättern der Tauben-Skabiose und des Kreuz-Enzians ab.
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![]() | Insel Juist (Nationalpark Nds. Wattenmeer)Den Namen gab der Ringelgans der weiße Ringel am Hals der erwachsenen Tiere. Die Ringelgans ist ein Gastvogel aus dem arktischen Sibirien, der den Winter an der Küste der Nordsee verbringt. An der niedersächsischen Küste erreicht die Art regelmäßig Tageshöchstbestände von 19.000 Individuen, d.h. mehr als 10 % der gesamten westsibirischen Population halten sich hier gleichzeitig auf. |
![]() | Insel Langeoog (Nationalpark Nds. Wattenmeer)Die Silbermöwe ist neben Herings- und Mantelmöwe die dritte bei uns vorkommende Großvogelart. Von den deutschlandweit vorkommenden knapp 45.000 Brutpaaren brüten allein in Niedersachsen aktuell ca. 18.000 Silbermöwenpaare. Damit hat Niedersachsen eine herausragende Verantwortung für den Erhalt dieser Art. |
![]() | Landkreis Lüchow-DannenbergDas Weibchen des Ortolans baut auf trockenen Getreide- und Kartoffeläckern ein Bodennest. |
![]() | Landkreis LüneburgZum Bau ihrer kugeligen Nester brauchen die Rauchschwalben als volkstümliche Zugvögel offene lehmige Erde. |
![]() | Landkreis LeerDie Uferschnepfe braucht weichen Boden, in dem sie mit ihrem langen Schnabel nach Nahrung stochern kann.
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![]() | Stadt LingenDas „Lied“ der Heidelerche zählt zu den schönsten Gesängen in der heimischen Vogelwelt.
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![]() | Nationalparkverwaltung HarzDie prächtige Raubkatze mit den Pinselohren - nach Bär und Wolf das größte Raubtier Europas - ist im gesamten Harz wieder anzutreffen. |
![]() | Nationalparkverwaltung Nds. WattenmeerDie spaghettiförmigen Sandhäufchen im trockengefallenen Watt hat jeder schon einmal gesehen, nicht jedoch deren Baumeister: den Wattwurm. Als Charakterart des Wattenmeeres ist er nicht nur ein bedeutendes Bindeglied in der Nahrungskette zwischen der Mikrolebewelt und den Fischen und Vögeln, sondern trägt durch seine Lebensweise in besonderem Maße zur Gestaltung der sandigen Wattplaten, seinem Hauptlebensraum, bei. Dadurch schafft er ökologische Nischen für Arten, die sonst hier nicht vorkommen könnten.
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![]() | Landkreis NienburgNach Paarung, Brut und Jungenaufzucht gehen Storchenpaare getrennte Wege, bis sie sich im nächsten Frühjahr am alten Nistplatz wieder finden. |
![]() | Insel Norderney (Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer)Der niedrige gaukelnde Suchflug der Kornweihe mit leicht V-förmig gestellten Flügeln, überraschenden Wendungen und Haken ist typisch für alle Weihenarten. Kornweihen sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Der Gesamtbestand der letzten Jahre liegt hier im Mittel bei noch ca. 60-65 Brutpaaren, von denen annähernd 80% (ca. 45-50 Paare) in Niedersachsen brüten. Die Brutvorkommen in Niedersachsen wiederum liegen fast ausschließlich auf den Inseln des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Niedersachsen trägt mit seinem Wattenmeernationalpark somit eine herausragende Verantwortung für den Fortbestand der Art. |
![]() | Landkreis NortheimWacholderbüsche prägen den Gesamteindruck artenreicher Kalkmagerrasen im Leinetal. |
![]() | Landkreis OldenburgDer Laubfrosch ist ein Kletterkünstler. Er ist zwar der kleinste unserer Frösche, dafür aber der lauteste: Über 2 km können Laubfrosch-Rufgruppen zu hören sein. |
![]() | Stadt OldenburgMangels natürlicher Großhöhlen, z. B. in Bäumen, weichen Hornissen auch auf Hohlräume in Gebäuden aus. Keine Angst: Hornissen sind äußerst friedfertig. |
![]() | Landkreis OsnabrückDie wichtigste Nahrung der größten europäischen Fledermausart Großes Mausohr sind Laufkäfer. |
Stadt OsnabrückDer Steinbeißer bewohnt naturnahe, langsam fließende oder stehende Gewässer der Niederungen. |
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![]() | Landkreis OsterholzDer Wachtelkönig ruft so, wie sein wissenschaftlicher Name lautet: „Crex crex“. Zu sehen bekommt man ihn leider fast nie. |
![]() | Landkreis Osterode am HarzDas Kriechende Gipskraut kommt in Norddeutschland nur in den Gipskarstgebieten des Harzes vor.
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![]() | Landkreis PeineDas Tüpfelsumpfhuhn lebt sehr heimlich. Am ehesten noch wird man sein scharfes "quitt...quitt...quitt" in der Dämmerung oder des nachsts hören. |
![]() | Landkreis Rotenburg (Wümme)Wollgras ist eine typische Hochmoorpflanze. Seine weißen, wolligen Fruchtstände werden oft als Blüte verkannt.
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![]() | Stadt SalzgitterDie Bartmeise lebt in ausgedehnten Röhrichten, z. B. auf den Schlammablagerungen von Klärteichen. |
![]() | Landkreis SchaumburgIn Niedersachsen finden sich die nördlichsten Vorkommen der Gelbbauchunke in Europa.
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![]() | Landkreis Soltau-FallingbostelDie Balz der Birkhühner ist ein eindruckvolles Naturschauspiel.
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![]() | Insel Spiekeroog (Nationalpark Nds. Wattenmeer)Die Stranddistel ist eine wahrhafte und gleichermaßen wehrhafte Schönheit in den Dünen. Sie kommt in Niedersachsen nur noch im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vor. Verbreitung im Gebiet: Auf den größeren ostfriesischen Inseln einschließlich Mellum und Minsener Oog, besonders auf Spiekeroog und Wangerooge, an der binnenländischen Küste bei Norddeich, Schillig und Cuxhaven. |
![]() | Landkreis StadeAnfang Oktober kommen große Schwärme (1/5 des Weltbestandes) der Nonnengans, auch Weißwangengans genannt, aus ihren arktischen Brutgebieten an die Unterelbe, um dort zu rasten und zu überwintern. |
![]() | Landkreis UelzenDie Schleiereule ist nach ihrem ausgeprägten herzförmigen, hellen Gesichtsschleier benannt.
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![]() | Landkreis VechtaNur während der Balzzeit sind die Männchen des Moorfrosches für kurze Zeit intensiv blau gefärbt. |
![]() | Landkreis VerdenDer Steinkauz brütet in Baumhöhlen alter Weiden, Eschen (sogenannter Kopfbäume) und Apfelbäume.
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![]() | Insel Wangerooge (Nationalpark Nds. Wattenmeer)Die markante schwarzweiße Zeichnung, der lange orangerote Schnabel und die roten Beine machen den Austernfischer unverkennbar. Er gehört zu den häufigsten Brutvögeln des Wattenmeeres. Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer brütet mehr als ein Drittel der Wattenmeerpopulation. Niedersachsen hat entsprechend eine herausragende Verantwortung für den Erhalt dieser Art.
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![]() | Landkreis WesermarschSein gaukelnder Flug, sein Federhäubchen und sein „kiewitt“ machen den Kiebitz unverkennbar.
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![]() | Stadt WilhelmshavenIm rasanten Sturzflug tauchen die Flussseeschwalben als elegante Flieger nach Beute ins Wasser ein. |
![]() | Landkreis WittmundDer volkstümliche Name „Beinbrech“ der Moorlilie rührt von dem Aberglauben her, diese Pflanze sei für Knochenbrüche beim Weidevieh verantwortlich. |
![]() | Landkreis WolfenbüttelIhren buschigen Schwanz benutzt die Haselmaus als Steuer, wenn sie durch das Geäst springt. |
![]() | Stadt WolfsburgEs ist ein faszinierendes Naturschauspiel, unserem größten Greifvogel - dem Seeadler - bei der Jagd zu beobachten. |