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Faszinierende Artenvielfalt in Niedersachsen

Die Biologische Vielfalt umfasst das gesamte Leben auf unserer Erde: Die Vielfalt der Ökosysteme, die Artenvielfalt und auch die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten.

Die Vielfalt der Tierarten, Pflanzenarten und Lebensräume vor unserer Haustür lässt uns staunen, macht Lust auf Erlebnisse und ... braucht unseren Schutz!

Für die Artenvielfalt in Niedersachsen engagieren sich Städte, Landkreise, Inseln und Großschutzgebiete mit einer landesweiten Symbolartenaktion. Dazu stellen sie eine für ihre Region typische Art oder einen Lebensraum vor.

Welche Art ist wohl Symbolart in dem Landkreis, den Sie kennen? Finden Sie es heraus.

Moltebeere

Landkreis Ammerland

Das Vorkommen der Moltebeere im Ammerland ist vermutlich ein Restbestand aus der Eiszeit.
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Weißdornzweig

Landkreis Aurich

Mit Bäumen und Sträuchern (z.B. Weißdorn) bewachsene Wälle (Wallhecken) haben eine große Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt und das Landschaftsbild.
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Lachmöwe

Insel Baltrum (Nationalpark Nds. Wattenmeer)

Mit ihrer schokoladenbraunen Gesichtsmaske zählt diese kleinste unserer heimischen Möwen zu den bekanntesten Vogelarten der Küsten.
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Biber

Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue

Der Biber ist wieder zurück und hat sich zu einer Charakterart der niedersächsischen Elbtalaue entwickelt.
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Kegelrobbe

Insel Borkum (Nationalpark Nds. Wattenmeer)

Die Kegelrobbe ist das größte wildlebende Tier Deutschlands: bis zu 3 m lang und 300 kg schwer. Früher war sie hier der häufigste Meeressäuger. Durch Jagddruck war sie hier seit dem Mittelalter verschwunden. Seit wenigen Jahren erobert sie sich den Wattenmeerraum, der bei uns heute als Nationalpark geschützt ist, zurück.
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Feldhamster

Stadt Braunschweig

Charakteristisch für den Feldhamster ist sein buntes, unter den heimischen Wildtieren einzigartiges Fell.
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Grüne Keiljungfer

Landkreis Celle

Die Grüne Keiljungfer ist ein typischer Bewohner naturnaher Heidebäche.
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Wilde Tulpe

Stadt Celle

Die Wilde Tulpe wurde ursprünglich als Zierpflanze eingeführt.
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Sonnentau

Landkreis Cloppenburg

Der Sonnentau kann nur auf nährstoffarmen Moorstandorten wachsen.
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Grüne Mosaikjungfer

Landkreis Cuxhaven

Die Grüne Mosaikjungfer kann sich nur dort vermehren, wo auch die Krebsschere (eine Schwimmpflanze) wächst.
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Krähenbeere

Stadt Cuxhaven

Die Krähenbeere erhielt ihren Namen wegen der schwarzen, preißelbeergroßen Früchte, die von Vögeln (u. a. auch Krähen) gefressen werden.
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Fieberklee

Stadt Delmenhorst

Der Name Fieberklee weit auf die frühere Vewendung der Blätter als Fieber senkende Heilpflanze hin.
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Trauerseeschwalbe

Landkreis Diepholz

Ihren Namen hat die Trauerseeschwalbe wegen ihres schwarzgrauen Gefieders, das sie zur Brutzeit trägt.
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Säbelschnäbler

Stadt Emden

Mit seinem aufwärts gebogenen Schnabel siebt der als Küstenvogel bekannte Säbelschnäbler, wie mit einem Säbel schwingend, Nahrung aus dem Wasser.
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Ähriger Ehrenpreis

Landkreis Emsland

Der Ährige Ehrenpreis ist charakteristisch für die im Emsland noch verbreiteten Sand-Magerrasen in den Tälern von Ems und Hase. Er wird auch als Zierpflanze verwendet.
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Schwanenblume

Landkreis Friesland

Die Schwanenblume gilt als eine der schönsten Sumpfpflanzen Mitteleuropas.
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Großer Wiesenknopf

Landkreis Göttingen

Die schönen Blütenköpfchen des Großen Wiesenknopfes sind in den Wochen nach der Mahd im Juli/August auf extensiven Wiesen und Weiden besonders gut zu sehen.
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Schmalblättriger Lein

Stadt Göttingen

Der Schmalblättrige Lein ist eine sehr zarte Pflanze, an dessen Blütentrieben zeitgleich meist nur eine Blüte geöffnet ist. Er ist in der Roten Liste Niedersachsens und Bremens als vom Aussterben bedroht eingestuft. Die einzig bekannten Vorkommen im gesamten Niedersachsen liegen im Göttinger Stadtgebiet. Sie stellen die nördlichsten bekannten Vorkommen des Schmalblättrigen Leins dar.
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Kranich

Landkreis Gifhorn

Zum Schutz vor Bodenfeinden legen Kraniche ihre Nester dort an, wo bis in den Mai hinein das Wasser knietief steht.
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Lilagold-Feuerfalter

Landkreis Goslar

Den Namen dieses ca. 35 mm großen Lilagold-Feuerfalters gab das Männchen: seine Oberseite ist auffallend orangerot gefärbt und meist violett übergossen.
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Großer Brachvogel

Landkreis Graftschaft Bentheim

An seinem langen gebogenen Schnabel ist der Große Brachvogel auch im Flug leicht zu erkennen.
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Märzenbecher

Stadt Hameln

Die meisten Menschen kennen Märzenbecher nur als Gartenpflanze. Diese schöne Blume wächst aber auch wild in Kalkbuchenwäldern. Das natürliche Vorkommen der Märzenbecher (Leucojum vernum L.) im Naturschutzgebiet „Schweineberg“ gilt als größter zusammenhängender Bestand in Niedersachsen, der in jedem Frühjahr zahlreiche Besucher in den Hamelner Stadtwald lockt.
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Uhu

Landkreis Hameln-Pyrmont

Die Flügelspannweite des Uhu, der größten Eulenart der Erde, beträgt bis zu 180 cm.
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Fleischfarbenes Knabenkraut

Region Hannover

Das Fleischfarbene Knabenkraut, eine seltene Orchidee, ist sehr kalkliebend und kommt deshalb bevorzugt in Sümpfen und Wiesen auf basischen Böden vor. Aktuell bilden die Wuchsorte in der Region Hannover die südlichsten der wenigen noch vorhandenen Vorkommen in Niedersachsen.
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Schachblume

Landkreis Harburg

Das Muster der roten oder weißen Blüten der Schachblume erinnert an ein Schachbrett
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Stieleiche

Landkreis Helmstedt

Hudewaldeichen sind jahrhundertealte Zeugen bäuerlicher Waldnutzung in vergangenen Zeiten.
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Schwarzstorch

Landkreis Hildesheim

Der Schwarzstorch ist ein scheuer Verwandter des Weißstorchs und bevorzugt zur Brutzeit ausgedehnte Wälder.
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Silbergrüner Bläuling

Stadt Hildesheim

Der Silbergrüne Bläuling ist mit ca. 30 mm eine unserer größten und schönsten Bläulingsarten
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Skabiosen-Scheckenfalter

Landkreis Holzminden

Der Skabiosen-Scheckenfalter legt seine Eier auf Trockenrasen ausschließlich auf den Blättern der Tauben-Skabiose und des Kreuz-Enzians ab.
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Ringelgans

Insel Juist (Nationalpark Nds. Wattenmeer)

Den Namen gab der Ringelgans der weiße Ringel am Hals der erwachsenen Tiere. Die Ringelgans ist ein Gastvogel aus dem arktischen Sibirien, der den Winter an der Küste der Nordsee verbringt. An der niedersächsischen Küste erreicht die Art regelmäßig Tageshöchstbestände von 19.000 Individuen, d.h. mehr als 10 % der gesamten westsibirischen Population halten sich hier gleichzeitig auf.
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Silbermöwe

Insel Langeoog (Nationalpark Nds. Wattenmeer)

Die Silbermöwe ist neben Herings- und Mantelmöwe die dritte bei uns vorkommende Großvogelart. Von den deutschlandweit vorkommenden knapp 45.000 Brutpaaren brüten allein in Niedersachsen aktuell ca. 18.000 Silbermöwenpaare. Damit hat Niedersachsen eine herausragende Verantwortung für den Erhalt dieser Art.
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Ortolan

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Das Weibchen des Ortolans baut auf trockenen Getreide- und Kartoffeläckern ein Bodennest.
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Rauchschwalbe

Landkreis Lüneburg

Zum Bau ihrer kugeligen Nester brauchen die Rauchschwalben als volkstümliche Zugvögel offene lehmige Erde.
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Uferschnepfe

Landkreis Leer

Die Uferschnepfe braucht weichen Boden, in dem sie mit ihrem langen Schnabel nach Nahrung stochern kann.
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Heidelerche

Stadt Lingen

Das „Lied“ der Heidelerche zählt zu den schönsten Gesängen in der heimischen Vogelwelt.
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Luchs

Nationalparkverwaltung Harz

Die prächtige Raubkatze mit den Pinselohren - nach Bär und Wolf das größte Raubtier Europas - ist im gesamten Harz wieder anzutreffen.
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Wattwurm

Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer

Die spaghettiförmigen Sandhäufchen im trockengefallenen Watt hat jeder schon einmal gesehen, nicht jedoch deren Baumeister: den Wattwurm. Als Charakterart des Wattenmeeres ist er nicht nur ein bedeutendes Bindeglied in der Nahrungskette zwischen der Mikrolebewelt und den Fischen und Vögeln, sondern trägt durch seine Lebensweise in besonderem Maße zur Gestaltung der sandigen Wattplaten, seinem Hauptlebensraum, bei. Dadurch schafft er ökologische Nischen für Arten, die sonst hier nicht vorkommen könnten.
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Weißstorch

Landkreis Nienburg

Nach Paarung, Brut und Jungenaufzucht gehen Storchenpaare getrennte Wege, bis sie sich im nächsten Frühjahr am alten Nistplatz wieder finden.
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Kornweihe

Insel Norderney (Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer)

Der niedrige gaukelnde Suchflug der Kornweihe mit leicht V-förmig gestellten Flügeln, überraschenden Wendungen und Haken ist typisch für alle Weihenarten. Kornweihen sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Der Gesamtbestand der letzten Jahre liegt hier im Mittel bei noch ca. 60-65 Brutpaaren, von denen annähernd 80% (ca. 45-50 Paare) in Niedersachsen brüten. Die Brutvorkommen in Niedersachsen wiederum liegen fast ausschließlich auf den Inseln des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Niedersachsen trägt mit seinem Wattenmeernationalpark somit eine herausragende Verantwortung für den Fortbestand der Art.
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Wacholder

Landkreis Northeim

Wacholderbüsche prägen den Gesamteindruck artenreicher Kalkmagerrasen im Leinetal.
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Laubfrosch

Landkreis Oldenburg

Der Laubfrosch ist ein Kletterkünstler. Er ist zwar der kleinste unserer Frösche, dafür aber der lauteste: Über 2 km können Laubfrosch-Rufgruppen zu hören sein.
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Hornisse

Stadt Oldenburg

Mangels natürlicher Großhöhlen, z. B. in Bäumen, weichen Hornissen auch auf Hohlräume in Gebäuden aus. Keine Angst: Hornissen sind äußerst friedfertig.
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Großes Mausohr

Landkreis Osnabrück

Die wichtigste Nahrung der größten europäischen Fledermausart Großes Mausohr sind Laufkäfer.
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Steinbeißer

Stadt Osnabrück

Der Steinbeißer bewohnt naturnahe, langsam fließende oder stehende Gewässer der Niederungen.
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Wachtelkönig

Landkreis Osterholz

Der Wachtelkönig ruft so, wie sein wissenschaftlicher Name lautet: „Crex crex“. Zu sehen bekommt man ihn leider fast nie.
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Kriechendes Gipskraut

Landkreis Osterode am Harz

Das Kriechende Gipskraut kommt in Norddeutschland nur in den Gipskarstgebieten des Harzes vor.
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Tüpfelsumpfhuhn

Landkreis Peine

Das Tüpfelsumpfhuhn lebt sehr heimlich. Am ehesten noch wird man sein scharfes "quitt...quitt...quitt" in der Dämmerung oder des nachsts hören.
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Wollgras

Landkreis Rotenburg (Wümme)

Wollgras ist eine typische Hochmoorpflanze. Seine weißen, wolligen Fruchtstände werden oft als Blüte verkannt.
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Bartmeise

Stadt Salzgitter

Die Bartmeise lebt in ausgedehnten Röhrichten, z. B. auf den Schlammablagerungen von Klärteichen.
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Gelbbauchunke

Landkreis Schaumburg

In Niedersachsen finden sich die nördlichsten Vorkommen der Gelbbauchunke in Europa.
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Birkwild

Landkreis Soltau-Fallingbostel

Die Balz der Birkhühner ist ein eindruckvolles Naturschauspiel.
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Stranddistel

Insel Spiekeroog (Nationalpark Nds. Wattenmeer)

Die Stranddistel ist eine wahrhafte und gleichermaßen wehrhafte Schönheit in den Dünen. Sie kommt in Niedersachsen nur noch im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vor. Verbreitung im Gebiet: Auf den größeren ostfriesischen Inseln einschließlich Mellum und Minsener Oog, besonders auf Spiekeroog und Wangerooge, an der binnenländischen Küste bei Norddeich, Schillig und Cuxhaven.
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Nonnengans

Landkreis Stade

Anfang Oktober kommen große Schwärme (1/5 des Weltbestandes) der Nonnengans, auch Weißwangengans genannt, aus ihren arktischen Brutgebieten an die Unterelbe, um dort zu rasten und zu überwintern.
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Schleiereule

Landkreis Uelzen

Die Schleiereule ist nach ihrem ausgeprägten herzförmigen, hellen Gesichtsschleier benannt.
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Moorfrosch

Landkreis Vechta

Nur während der Balzzeit sind die Männchen des Moorfrosches für kurze Zeit intensiv blau gefärbt.
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Steinkauz

Landkreis Verden

Der Steinkauz brütet in Baumhöhlen alter Weiden, Eschen (sogenannter Kopfbäume) und Apfelbäume.
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Austernfischer

Insel Wangerooge (Nationalpark Nds. Wattenmeer)

Die markante schwarzweiße Zeichnung, der lange orangerote Schnabel und die roten Beine machen den Austernfischer unverkennbar. Er gehört zu den häufigsten Brutvögeln des Wattenmeeres. Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer brütet mehr als ein Drittel der Wattenmeerpopulation. Niedersachsen hat entsprechend eine herausragende Verantwortung für den Erhalt dieser Art.
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Kiebitz

Landkreis Wesermarsch

Sein gaukelnder Flug, sein Federhäubchen und sein „kiewitt“ machen den Kiebitz unverkennbar.
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Flussseeschwalbe

Stadt Wilhelmshaven

Im rasanten Sturzflug tauchen die Flussseeschwalben als elegante Flieger nach Beute ins Wasser ein.
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Moorlilie (Beinbrech)

Landkreis Wittmund

Der volkstümliche Name „Beinbrech“ der Moorlilie rührt von dem Aberglauben her, diese Pflanze sei für Knochenbrüche beim Weidevieh verantwortlich.
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Haselmaus

Landkreis Wolfenbüttel

Ihren buschigen Schwanz benutzt die Haselmaus als Steuer, wenn sie durch das Geäst springt.
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Seeadler

Stadt Wolfsburg

Es ist ein faszinierendes Naturschauspiel, unserem größten Greifvogel - dem Seeadler - bei der Jagd zu beobachten.
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